Die Ausgangslage
Technisch starke Teams erklären häufig zuerst Infrastruktur, Features oder Protokolle. Investoren, Partner und öffentliche Auftraggeber müssen jedoch verstehen, welches Problem für wen gelöst wird, warum es jetzt zählt und welcher nächste Umsetzungsschritt glaubwürdig ist.
Die Aufgabe war deshalb keine kosmetische Pitch-Überarbeitung. Benötigt wurde ein gemeinsames System, das Annahmen sichtbar macht und unterschiedliche Projekte auf dieselben belastbaren Geschäftsfragen zurückführt.
Die Arbeit
Paul Krügel entwickelte und moderierte einen Positioning-and-Mission-Flywheel für 23 Teams. Der Ablauf verband Vision, aktuelle Mission, Customer Jobs, Pains und Gains, Value Mapping sowie segmentbezogenes Messaging.
Die Teams mussten Features konkreten Kundenaufgaben zuordnen, ungelöste Pains sichtbar machen und versprochene Ergebnisse mit Proof verbinden. Genau diese Trennung zwischen Aussage, Evidenz und Lücke bildet heute einen Kern der FoundMatter-Methodik.
Der sichtbare Output
Jede Session führte in konkrete Arbeitsdokumente statt in passive Lerninhalte. Die Positionierungsarbeit wurde mit Business Model, Pricing, GTM, Partnerentwicklung und Investor Readiness verbunden.
Beim UNDP Impact Showcase auf der Proof of Talk 2026 wurden sieben Teams in einen klaren Implementierungs- und Partnerschaftskontext gesetzt. Die Rolle von FoundMatter ist daraus abgeleitet: technische Stärke so strukturieren, dass Käufer, Partner und Investoren die relevante Entscheidung treffen können.
